Weder gab es da irgendwelche Gangsta-Rapper, die um eine brennende Mülltonne hopsten und verbalen Sondermüll verzapften noch einen hörbar massiven Rechner-Einsatz, der den Groove der Musik hätte verhindern können. Es war die Zeit, wo die Industrie Musik ablehnte, weil sie zu gut war (kein Witz, ich habe solche Ablehnungsschreiben von grossen Firmen gesehen!).

Um die Sache abzuschliessen und meinen Kopf wieder für neue Projekte freizumachen, entschloss ich mich, das Material ein letztes Mal zu überarbeiten, zu mischen und als Solo-Album herauszubringen.

Stilistisch bewegt sich das Ganze irgendwo zwischen Pop- und Rockmusik mit einem kräftigen Schuss 70er- und 80er-Jahre-Feeling. Nach heutigem Verständnis ist das Album jedenfalls keine Zeitgeist-Produktion; die Bezeichnung "zeitlos" trifft es schon eher. Ein Grossteil der musikalischen Performances stammt übrigens von mir selbst.  <---zurück

Ursprünglich war dies ein Projekt von Karin Manner und mir mit dem Namen "Head Room". Vom Konzept her sollte das so etwas wie "Eurythmics" oder "Roxette" sein. Leider war die Zusammenarbeit nicht ausschliesslich konstruktiv, weshalb sich die Formation Ende 1992 trennte, unmittelbar nachdem mehrere Majors starkes Interesse bekundet hatten.

In den folgenden Jahren versuchte ich mehrmals mit verschiedenen anderen Sängerinnen "Head Room" wiederzubeleben; keiner dieser Versuche reichte jedoch auch nur annähernd an die ursprüngliche Qualität heran.
1997 hatte sich die veröffentlichte Popmusik soweit verändert, dass mir klar wurde, dass ich mit diesem Projekt bei der Musikindustrie keine Chance mehr hatte:

No Headroom!